Event: CeBIT - meine Highlights
- Live Hacking (Sebastian Schreiber von SySS): Theoretisch war es mir schon klar, dass mit diversen Tools Hacking wohl nicht so schwer sein kann. Schließlich kriegen das ja auch die sogenannten Script Kiddies hin. Bekommt man die Angriffe jedoch einmal live vorgeführt, erhalten sie eine ganz neue Perzeption. Konkret vorgeführt wurde, wie sich anfällige Handys via Bluetooth kapern lassen (der Angreifer kann sich dabei beispielsweise als Headset ausgeben). Oder wie leichtsinnig etliche Webshops implementiert sind (Preise, Passwörter, etc. werden nicht selten sogar in der URL übergeben). Aber auch Angriffe auf ungepatchte WinXP-Systeme oder sogar Man-in-the-Middle-Attacken via DNS-Spoofing wurden gezeigt.
- Kopf oder Zettel (Oliver Geißelhart): Viele Tipps und Beispiele wie man sich Vokabeln, Namen, Begriffe, ToDo-Listen etc. besser merken kann, hauptsächlich durch Vorstellung merk-würdiger Bilder im Kopf. Sehr interessant und inspirierend.
- Rechtskonformer Umgang mit E-Mails der Arbeitnehmer im Unternehmen (Sven Tschoepe): Ein Überblick über die aktuelle Rechtslage. Kurz: Als Arbeitgeber hat man deutlich mehr Probleme, wenn man private Nutzung von E-Mails erlaubt. Aber selbst wenn diese verboten ist, dürfen maximal die Verbindungsdaten ohne weiteres eingesehen werden und nicht das geschriebene Wort (dieses nur bei Verdacht auf Preisgabe von internen Informationen oder Straftat etc.). Am besten sollte der Umgang mit E-Mails verbindlich und präzise vorgeschrieben werden, denn ohne Vorschriften gilt privates Mailen als ok. In Vereinbarungen auch unter Beteiligung des Betriebsrates können individuelle Lösungen, z.B. Einsicht bei Krankheit etc. erarbeitet werden. Der Vortrag hat für mich geklärt, dass Organizational Network Analysis via E-Mail ok ist, da nur die Verbindungsdaten genutzt werden.
- Selbstmanagement (Heinz Schulz-Wimmer): Eigentlich kennt man die Probleme (und Lösungen) beim Umgang mit der Zeit ja nur zu gut. Aber: Es schadet nicht, Tipps für gutes Zeitmanagement immer wieder zu hören. Vielleicht setzt man sie ja dann sogar eines Tages um. Kurz: Termin-, Aktivitäten- und Informationsübersicht erstellen und pflegen, Workflow digitalisieren, Aufgaben priorisieren und feststellen, welche wichtig bzw. wenn nicht wichtig, dann wenigstens dringend sind, Posteingang zu festen Zeiten checken, usw.
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