IMG: Respekt den Graphikern
Ich dachte immer, dass man für die digitale Bildbearbeitung vor allen anderen Dingen viel Geduld braucht. Das stimmt schon. Natürlich ist es auch ohne eine ruhige Hand, Kreativität und Wissen um die Bedienung einer guten Bildbearbeitungssoftware so gut wie unmöglich, zu guten Ergebnissen zu gelangen. Dass allerdings auch ein nicht zu unterschätzender Anteil höherer Mathematik dabei ist, war mir nicht so bewusst. Ich bin beim lesen der Hypermedia Image Processing Reference aus dem Staunen gar nicht mehr raus gekommen. Da ist von Gaussian Smoothing die Rede, einer noch recht "harmlosen" Filteroperation. Weiter geht es mit Frequency Filters unter Nutzung von Fourier Transformation zur Abhilfe bei zu starkem Rauschen.
Meine Hochachtung vor der Graphikerzunft ist jedenfalls enorm gestiegen. Allerdings habe ich das dumpfe Gefühl, dass die meisten Graphiker die Mathematik nicht gerade parat haben, sondern einfach durch langjährige Erfahrung die richtigen Tools auswählen.
Wer Bildbearbeitung probieren möchte ohne ein teures Programm kaufen zu wollen, der ist bei The Gimp genau richtig aufgehoben. Es braucht etwas Einarbeitungszeit, aber wenn die Basics klar sind, entstehen sehr schnell brauchbare Ergebnisse.
Weblinks:
- Grokking the GIMP: ein Superbuch, dass auch die theoretischen Aspekte nicht zu kurz kommen lässt
- Gimp-Forum: Erstklassige deutschsprachige Unterstützung auch bei den ersten Schritten
0 Comments:
Post a Comment
<< Home