Dienstag, August 15, 2006

DB: Von Drehstuhlschnittstellen und Tippaffen

Jeder, der sich mit Datenbankdesign und Softwareentwicklung beschäftigt, sollte mindestens einmal in seinem Leben als Drehstuhlschnittstelle gearbeitet haben. Was das ist? Als Drehstuhlschnittstelle bezeichnet man gemeinhin die arme Sau, die die Daten aus einem DV-System manuell in ein anderes schaufeln darf, weil die Systeme nicht miteinander reden können (oder dürfen). Und warum sollte das jeder Datenbankdesigner mal gemacht haben? Genau: Lernen durch Schmerzen! Wo die Daten herkommen und wo sie weiterverarbeitet werden, sollte man sich eben vorher überlegen. Und keiner soll mir erzählen, dass durch sorgfältige Planung nicht ein Datenaustausch in irgendeiner Art gewährleistet werden könnte. Das spart Arbeitszeit und reduziert Fehler. Wenn Sie sich jetzt fragen, wie zum Geier ich darauf komme und was um alles in der Welt das mit Tippaffen zu tun hat, so kann ich nur sagen: Heute war ich erstere und habe mich als letzterer dabei gefühlt.

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