Donnerstag, August 17, 2006

Sonstiges: Internetbetrug

Heute habe ich einen Anruf bekommen, der mich doch nachdenklich gemacht hat. Ein Mann schilderte mir aufgebracht, dass er von mir über eBay einen bestimmten Artikel ersteigert und ich ihm diesen immer noch nicht geschickt hätte. Er war wirklich richtig sauer und drohte mit Anzeige bei der Polizei. Er nannte sogar meine Adresse. Dann hat er vorgeschlagen, dass wir die Sache ja unter uns klären könnten... Ich muss dazu sagen, dass ich kein großer eBay-Händler bin. Deshalb habe ich ihm angeboten, dass ich in mein Profil schaue und ihn, wenn es tatsächlich einen Missbrauch gab, zurückrufe. Er hat nochmal ein bisschen geschimpft und auf eine schnelle Regelung gedrängt, aber ich habe ihn dann abgewürgt. Mein Profil bei eBay war natürlich völlig i.O. und meine Adresse hatte er wahrscheinlich von meiner Webseite.
Ich leite aus diesem Erlebnis also zwei Erkenntnisse ab: Einerseits, das versteht sich eigentlich von selbst, sollte man sich, wenn man ein reines Gewissen hat, nicht auf irgendwelche Deals einlassen - schon gar nicht, wenn man die Behauptungen nicht sofort nachprüfen kann. Andererseits ist mir wieder einmal bewusst geworden, dass man ein permanentes Ziel von Betrügereien ist, sobald man im Internet irgendwo persönliche Daten einstellt (und wenn es nur das Impressum der eigenen Webseite ist).
Also: Aufgepasst!

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