Sonstiges: Murphys Gesetz
Wir hatten heute, 9:00 Uhr, einen Vortrag, in dem wir den zukünftigen Nutzern das warum und wie der Befüllung unserer Datenbank vorgetragen haben. 8:15 Uhr waren wir mit unserem Notebook im Vortragsraum. Wir hatten uns am Vortag erkundigt, ob vom Vortragsraum aus Zugriff zum Intranet gewährleistet wäre und es hieß, dass ja. Wir stöpselten also unser Notebook an und erlebten die erste böse Überraschung, dass es nämlich doch nicht so einfach war, wie man es uns versprochen hatte. Mit Hilfe eines Admins haben wir es dann doch hinbekommen. Es war inzwischen 8:45 Uhr. Beim Starten der Anwendung dann die nächste Überraschung: Das Notebook konnte Access nicht mehr starten. Angeblich ein Speicherfehler. Eine Stunde vorher hatte alles noch ganz normal funktioniert, nun ging also nichts mehr. Selbst ein Reboot hat nichts geholfen.
Es war inzwischen 8:50 und die ersten übereifrigen Teilnehmer waren schon da. Wir wollten schnell ein Ersatznotebook ausborgen, allerdings waren diese wohl nicht für den Betrieb im Netz konfiguriert. Blieb nur eine letzte Möglichkeit. Ich habe in einer Hauruck-Aktion einen stationären Arbeitsplatz-PC ab- und im Vortragsraum wieder aufgebaut. Inzwischen hatte mein Kollege schon mit der Einweisung begonnen und mit einem lustigen Spruch die Anspannung weitestgehend gelöst. Danach lief alles wie am Schnürchen. Später haben wir uns das Notebook noch mal angeschaut und – es ist der blanke Hohn – es tat seinen Dienst wie gewohnt.
Was wir daraus lernen? Keine Ahnung. Wir können ja nicht schon zwei Stunden vorher im Vortragsraum sitzen. Nein, ich hab’s. Outsourcen! Technik ist zu störanfällig, als das es ratsam wäre, dafür die Verantwortung selbst zu übernehmen. Das muss einfach delegiert werden! Und: Murphy lebt.
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