Dienstag, Oktober 03, 2006

Sonstiges: Guggenheim und Gutscheinbuch

Heute war ich in der Kunst- und Ausstellungshalle Bonn, wo es derzeit und noch bis Januar 2007 die Guggenheim Collection zu sehen gibt. Der Eintrittspreis ist zwar ziemlich hoch (12€/Person und die Familienkarte für 19€ gibt es auch nicht für "nur"-Pärchen), die Sammlung ist aber sehr umfangreich und die Werke sind absolute Hochkaräter. Mir haben am besten die späten Kandinskys, die "Gelbe Kuh" von Franz Marc und die Pop Art von Roy Lichtenstein und James Rosenquist gefallen. Ohne die entsprechenden Erklärungen des Audio-Guides wäre ich aber total verloren gewesen.
Der Knaller waren aber zwei ältere Damen, die so ziemlich in jedem Bild ein Anti-Kriegs-Motiv gesehen haben.

Am Abend wollten wir dann doch einmal das Gutscheinbuch ausprobieren, dass ich vor einiger Zeit meiner Freundin geschenkt habe. Wir haben also den angeblich netten Italiener in Siegburg gesucht - und auch gefunden. Doch dann die böse Überraschung: "An Feiertagen kann der Gutschein bei uns nicht eingelöst werden." Und das, obwohl auf dem Coupon steht, dass es nur an Freitagen nicht ginge. Der Wirt zeigte uns dann eine Stelle im Kleingedruckten zu Beginn des Gutscheinbuches und da stand es tatsächlich. Auf meine Frage, ob er da etwas machen könne, oder ob wir weitergehen sollen, hat er uns weggeschickt. Glücklicherweise war in unmittelbarer Nachbarschaft die Gaststätte "Zum Faß", wo der Gutschein trotz Feiertag gern gesehen war. Wir haben fabelhafte Reibekuchen mit Gamba-Spieß bzw. Schweinesteak in sehr netter Atmosphäre serviert bekommen. Zum Verhalten des Italieners kann ich nur sagen, dass der den Sinn des Gutscheinbuches als Marketinginstrument überhaupt nicht verstanden hat. Meine Freundin und ich haben schon beschlossen, diesen Gutschein in jedem Fall nicht einzulösen.

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