Sonstiges: eat 'n STYLE
So, ich bin gerade aus Köln zurückgekommen, wo ich mich durch die Genussmesse eat 'n STYLE durchgeschlemmt habe. Meine Highlights:
- Whiskey-Tasting bei Johnnie Walker: Ich kenne jetzt die Unterschiede zwischen Single Malt und Blend, weiß einiges über die Herstellung und habe natürlich verschiedene Sorten probiert - zuerst den rauchigen Green Label, dann den wesentlich milderen Gold Label, natürlich in einem speziellen Whiskey-Glas... Ich würde zwar nicht sagen, dass Whiskey mein Leibgetränk werden könnte, aber immerhin bin ich jetzt Kenner genug, dass ich zu einem guten Glas nicht "Nein!" sagen würde, um den Wert wüsste und es auch entsprechend genösse.
- DLG-prämierte Weißweine aus Baden Württemberg
- mit iBi oder Monschauer Senf bestrichenes Baguette
Es gab auch ein negatives Erlebnis. So hatte ich an einem Stand mit französischen Weinen gefragt, ob es auch Halbtrockene gebe, und darauf nur ein entrüstetes Kopfschütteln geerntet. Und als ich das Glas dann fast geleert hatte, habe ich festgestellt, dass am Grund Zucker o.ä. abgesetzt war. Das konnte mir der Vertreter dann auch nicht erklären.
Ich hätte übrigens nie und nimmer erwartet, dass Fernsehköche kaum weniger von Groupies belagert werden als Pop-Stars und sogar Autogramme geben. Ich wurde auch ganz schön schief angeschaut, als ich murmelte, dass ich weder Johann Lafer noch Tim Mälzer kenne.
Fazit: Ein Messebesuch muss gut vorbereitet werden. Da war ich bei der eat 'n STYLE ein bisschen säumig und so kam es dann auch, dass bestimmte Specials wie etwa das Espresso-Seminar, auf das ich mich besonders gefreut hatte, schon ausgebucht waren. Dennoch war es ein schöner Tag mit vielen interessanten Geschmackserlebnissen. Den Hype um die Koch-Shows konnte ich allerdings nicht so ganz nachvollziehen (8€/Person für 15min Kochshow ist schon ziemlich happig).
Tags: kochen eatnstyle messe köln whiskey wein genuss
0 Comments:
Post a Comment
<< Home