Donnerstag, Juli 27, 2006

Sonstiges: GEZ-Gebühren für Internetanschluss

Da ich keinen Fernseher besitze, bin ich Betroffener der neuen gesetzlichen Regelung und müsste ab Januar 2007 eigentlich GEZ-Gebühren bezahlen. Dabei nutze ich das Internet doch gar nicht zum Fernsehen.
Deshalb habe ich folgende Fragen an meinen Provider gerichtet:

  1. Sind Sie als Provider verpflichtet, der GEZ Auskunft darüber zu geben, dass ich bei Ihnen einen Account habe? Falls nein, würden Sie auf Anfrage GEZ trotzdem meine Daten melden?

  2. Ist es möglich, dass Sie mir alle GEZ-relevanten Seiten blocken und mir damit die Möglichkeit nehmen, über Internet fernzusehen?


Bin jetzt schon mal auf die Antwort gespannt.

Dienstag, Juli 25, 2006

DB: Entwicklerdokumentation, so nicht!

Ich muss hier doch einmal ein Dokument posten, das sehr anschaulich zeigt, wie man eine Entwicklerdokumentation NICHT gestalten sollte. Es ist alles original bis auf die xxx, mit denen ich bestimmte Informationen unkenntlich gemacht habe. Los gehts:

Allgemeine Vorgehensweise zur Vorbereitung der xxx-Datenbank




  1. Neues Verzeichnis Datenzusammenstellung 20xx in Verzeichnis xxx anlegen

    • Inhalt aus dem Vorjahr hinein kopieren

    • Daten-DB aus dem Verzeichnis xxx in Backup kopieren und die Daten-DB im Verzeichnis xxx umbenennen

    • Laufwerk K: zuweisen

    • xxx als Entwickler auf K: starten

    • Daten-DB im Verzeichnis xxx wieder zurück benennen

    • Arbeit an der Daten-DB am besten über xxx-Verwaltung Entwicklung.mdb – dort sind auch die später benötigten Abfragen


  2. Tabelle xSystem aktualisieren

    • xxxjahr

    • ggf. Ebene / xxx


  3. xxxblätter aktualisieren

    • Daten aus den Feldern für den aktuellen xxx in die Felder für den vorherigen xxx kopieren und dabei shiften (für Übersicht, welche Felder betroffen sind xxx-Entwickler-Dokumentation, Anlage 1, nutzen)

    • xxxansätze aus dem aktuellen xxx in die entsprechenden Felder eintragen


  4. Stückzahlen aus dem Vorjahr shiften (aktueller xxx) – bis auf Stueckzahl01

  5. Bearbeiter-Tabelle anhand Telefonliste xxx aktualisieren

  6. Ausgewählte Vorhaben aus den xxx raussuchen und übertragen

    • Excel-Tabelle erstellen, in der die Zeilen aus den xxx eingetragen werden (Struktur wie in der Excel-Datei xxx_ausgewählte_Projekte.xls (Sammeltabelle). Raffungen in der Form Position/lfd. Nr eintragen.

    • Korrespondierende „alte“ Blätter suchen und ggf. BlattSchl dazu eintragen

    • xxx zu den Projekten suchen und eintragen

    • Daten aus Sammeltabelle in Importtabelle übertragen und umwandeln (BlattTyp umwandeln in Zahlen: 2 = xxxblatt, 3 = xxxblatt, 4 = xxxblatt), Spaltenüberschriften entsprechend anpassen (Finanzmittelxx etc), mehrere xxx in Text40, lfd Nr der Raffung in Text40

    • xxx-Tabelle aktualisieren (falls es neue Positionen gibt, die noch nicht in der DB existieren); Modul NeuNummerieren aufrufen und Prozedur xxxPosNummerieren() starten

    • In der Tabelle Blätter alle BlattSchl der Blätter negieren (=löschen), die im neuen xxx nicht mehr vorkommen sollen.

    • Neue BlattSchl in der Excel-Tabelle vergeben (2xxx = xxxblatt, 3xxx = xxxblatt, 4xxx = xxxblatt). Blätter, die bereits einen BlattSchl haben inhaltlich absetzen (z.B. kursiv darstellen), oder in ein anderes Blatt kopieren, damit sie in eine andere Tabelle importiert werden können.

    • Neue Blätter aus der Excel-Tabelle (Importtabelle) in Tabelle zz_neue_Blätter in xxx-Verwaltung-DB importieren, bereits vorhandene Blätter (kursiv) in zz_neue_alte_Blätter importieren

    • Mittels Aktualisierungsabfrage zz_qryNeueBlätterxxxPos den Schlüssel der xxxPos in der Tabelle zz_neue_Blätter eintragen lassen bzw. mittels zz_qryNeueAlteBlätter-xxxPos in der Tabelle zz_neue_alte_Blätter (Wichtig: vorher Schritt e) ausführen)

    • Abfrage zz_qryNeueBlätterAnfügen ausführen, um neue Blätter anzufügen

    • Abfrage zz_qryNeueAlteBlätterUpdate ausführen, um alte Blätter zu aktualisieren


    Wichtig: auf richtige Zahlenwerte achten (Tsd € / Mio €). zz_qryNeueBlätterAnfügen rechnet von Tsd € (xxx) in Mio € (xxx) um.
    Bei nachträglichen Änderungen / Neuaufnahmen von Blättern folgendes beachten:
    Sollten nach dem ersten Befüllen noch andere neue Blätter hinzukommen, die Tabelle zz_neue_Blätter entweder löschen oder kopieren und umbenennen, damit beim Anfügen durch Schritt j) wirklich nur neue Blätter aufgenommen werden. Sollen weitere alte Blätter aktualisiert werden, so genügt die Aufnahme der Blätter mit den neuen Daten in die Tabelle zz_neue_alte_Blätter. Anschließend Schritt k) ausführen. Immer auch die Schritte e) und i) befolgen – im Grunde muss für „Nachzügler“ der gleiche Ablauf eingehalten werden.

  7. In den xxxblättern die xxx-Daten aktualisieren, xxx-Verwaltung-DB öffnen


    • Tabelle xxx einlinken

      • xxx.mdb aufmachen

      • xxx Tabelle exportieren in neu angelegte DB

      • xxx-Verwaltung aufmachen und Tabelle aus der neuangelegten DB verknüpfen


    • Abfrage zz_qryxxxzuordnen aufrufen => Tabelle zz_Blattschlxxx wird erzeugt

    • Abfrage zz_Updatexxx aufrufen => Tabelle Blätter wird mit den entsprechenden Werten aktualisiert

    • Ggf. eine lokale Tabelle xxx_lokal anlegen und dort manuell zusammengerechnete Daten aus mehreren xxx eintragen. Dann die xxx-Tabellen umbenennen (xxx => xxx_remote, xxx_lokal => xxx) und Schritte 2 und 3 ausführen.


    Wichtig: auf richtige Zahlenwerte achten (€ / Mio €). zz_qryxxxzuordnen rechnet von € (xxx) in Mio € (xxx) um. Falls der genehm. xxx nicht in xxx steht, dann die entsprechende Tabelle verwenden!

  8. Bearbeiter der Blätter am besten mit xxx-Verwaltung aktualisieren (Kennungen aus xxx auslesen). xxx Kennungen = xxx X YY mit X = xxx und YY = lfd. Nr aus dem Telefonverzeichnis, wobei der xxxLtr nicht mitzählt.


  9. Bearbeitet-Kennung zurücksetzen.


  10. Daten-DB komprimieren und nach T:\xxx kopieren.



Alles klar? Na ja, diese Prozedur muss ja nur einmal im Jahr durchlaufen werden.

Donnerstag, Juli 20, 2006

SE: Dokumentation

Leider Gott sei Dank gehört das Dokumentieren zum Programmieren, wie das Fieberthermometer in den Allerwertesten. Aber wie stellt man das am Besten an? Bei mir ging es heute um eine Datenbank, die über ein Formular von den Nutzern befüllt werden muss. Eigentlich eine ganz einfache Geschichte, aber es waren tatsächlich vier verschiedene Dokumente nötig - zumindest meiner Einschätzung nach.

Es ist einerseits wichtig, eine Nutzer-Dokumentation anzufertigen, in der leicht verständlich erklärt wird, wie das Programm zu bedienen ist. Zusätzlich brauchen die Nutzer eine gute Übersicht, über welche man direkt nachschlagen kann, welche Information in welches Feld eingetragen werden muss. Ich nenne das hier einfach mal die Bedien- und die Inhaltsebene.

Auf der anderen Seite - und nicht minder wichtig - ist eine separate Dokumenation für die Verwalter der Anwendung. Und letztlich will ja auch der Entwickler in zwei Wochen noch in endlicher Zeit verstehen, mit welchen Tricks :-) er die definitiv aufgetretenen Probleme gelöst hat.

Wie seht ihr das?

Weblinks:

Mittwoch, Juli 19, 2006

COM: "Der User stellt nicht die Diagnose"

"Mein Internet geht nicht!", "Ich habe einen Virus", "Mein Windows ist kaputt, da muss [setze irgend eine Software ein] drauf"... schon mal gehört?
Ich schreibe als Gast, Freund und ehemaliger Studienkamerad, den es in Sachen "studiennaher Verwendung" mit "Leitung IT-Support" besser getroffen hat.
Geht ihr auch zum Arzt und erzählt ihm welche Dosis ihr von welchem Medikament verschrieben haben wollt damit welche Krankheit weggeht? Erzählt ihr dem Mechaniker in der Werkstatt auch, dass ihr beim Fahren eine Unwucht in der Vorderachse eures PKW raushört (die der gar nicht hat) und ihr deshalb (!) neue Reifen benötigt? Wann lernt der Nutzer den Fachmann seine Arbeit machen zu lassen? Beim Arzt sage ich nur: "Ich bin die Treppe herunter gefallen, jetzt tut mir mein Knie weh." Den Rest macht der dann schon. Dafür hat er studiert! Das selbe gilt für IT-Support: "Ich bekomme keine neuen Mails mehr" ist absolut in Ordnung. Ein Problem ist für die IT-Unterstützung schon dann eins, wenn der Nutzer glaubt er hätte eins. Dass er vielleicht tatsächlich seit zwei Tagen keine Mails mehr bekommt (weil ihm keiner eine schickt) kann man dem Mann erklären. Auf welche Odyssee würde dieser den Administrator schicken, behauptete er, es läge eine Fehlkonfiguration im Netzwerk oder am Spamfilter vor? Analoge Probleme bestehen bei den Versuchen von Nutzern Anforderungsspezifikationen zu formulieren. Warum diskutiere ich gegen das subjektive Notwendigkeitsempfinden hochbezahlter Entscheidungsträger an wenn Sie eine "neue Software auf ACCESS-Basis" benötigen (was die können soll ist Nebensache). Ich möchte einfach nur hören "ich benötige eine Softwarelösung, die ..." und nicht ich brauche "Norton System Works (damit kann man nämlich...)".
Da ich beruflich jetzt etwas Anderes mache, mein Nachruf an alle Administratoren und Nutzerbetreuer, die Fehlerbehebung in erster Linie auf OSI-Schicht 8 betreiben.

Heiko Ihloff

Samstag, Juli 15, 2006

Sonstiges: Letzter Urlaubstag

Ach ja. Leider geht mein Urlaub heute zu Ende. München war wieder einmal eine Reise wert - denn vielfältiger kann Urlaub kaum sein: Public Viewing der FIFA-WM im Olympiazentrum und auf der Leopoldstraße, Kurztrip nach Salzburg und Fuschl, Theater (Cavewoman) und Kino (Das Leben der Anderen), Freunde treffen und Freibad. Und: Lesen ohne Ende. Meine Lieblingsurlaubslektüre war diesmal das Buch "Vanilleeis mit Kernöl. Qualitäts-Stories aus dem Tourismusalltag" von Manfred Kohl. Anscheinend bin ich doch nicht allein damit, dass mich schlechter Service in Rage bringt. Und die Geschichten aus dem Buch sind natürlich auf andere Bereiche als den Tourismus mühelos übertragbar. So können sich zum Beispiel als Freiberufler tätige Informatiker durch vollen Einsatz für ihre Kunden und die Bereitschaft, für diese auch die Extrameile zu gehen, unentbehrlich machen. Und Kundenzufriedenheit muss nicht viel kosten. Es sind die kleinen, aufmerksamen, vielleicht witzigen Ideen, die den Unterschied ausmachen.

Der nächste Urlaub kommt bestimmt!

Weblinks:

Dienstag, Juli 04, 2006

Event: Webmontag am 03.07.06 in Köln

Gestern war wieder Webmontag in Köln. Inspiriert durch die interessanten Vorträge und Gespräche beim letzten Mal habe ich diesmal auch einen Vortrag gehalten. Es ging um meine Idee, das Konzept der Seite SurveyMonkey so zu verallgemeinern, dass auch Netzwerkumfragen auf einfache Art und Weise erstellt und durchgeführt werden können. Exemplarisch habe ich dazu mein aktuelles Projekt, die Umfrage zur Ergründung der Beziehungen innerhalb der Go-Community, vorgestellt.
Ich war ein bisschen besorgt, dass mein Vortrag vielleicht als off topic empfunden werden könnte. Diese Sorge hat sich jedoch nicht bestätigt. Im Gegenteil: Die rege Diskussion auch im Anschluss an den offiziellen Teil hat viele neue Ideen hervorgebracht und mich bestärkt, weiter in diese Richtung zu marschieren. Danke für alle Anregungen.
Besonders reizvoll fand ich die Idee eines Teilnehmers, das Projekt Network-Surveys zu einem Open Source Projekt zu machen. Hintergrund war meine Bemerkung, dass ich auf Grund meines Berufs wenig Zeit hätte, das Projekt aktiv voranzubringen. Ein anderer Teilnehmer merkte jedoch dazu an, dass auch ein Open Source Projekt nicht von allein läuft und einen Maintainer braucht, der motiviert und steuert. Desweiteren ist es natürlich schwieriger, ein Geschäftsmodell in einem Open Source Projekt zu verankern. Das könnte dann nur in Richtung Betreuung gehen.

Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass es genau die richtige Entscheidung war, meine Ideen einmal vorzustellen und mit fachkundigem Publikum zu diskutieren. Und Spaß gemacht hat es obendrein. Ich freue mich also schon auf den nächsten Webmontag und verabschiede mich jetzt erst mal selbst in den zweiwöchigen Urlaub.

Samstag, Juli 01, 2006

Sonstiges: Spam - geht's noch?

Also die Tage ist mir ja ein dolles Ding passiert. Ich bin Opfer eines Spammers geworden. Nein, nicht so wie ihr jetzt vielleicht denkt: Über Spam-Mails, die ich täglich zu hunderten bekomme, rede ich ja gar nicht. Schlimmer! Ein Spammer hat eines meiner Newsgroup-Postings in der YAHOO! Gruppe ona-prac missbraucht, um seine Werbebotschaft besser durch statistische Spam-Filter durchzubekommen (das vermute ich zumindest). Dazu hat er mein komplettes Posting in seinen Text eingebettet. Das geht dann echt zu weit, wie ich finde. Normalerweise hätte ich davon ja gar nichts mitbekommen. Vielleicht wäre ich irgendwann mal von einem Rechtsanwalt kontaktiert worden - allerdings nicht als Opfer sondern als Angeklagter. Doch zufälligerweise hat ein Teilnehmer meiner Go-Umfrage eben diese Mail erhalten, sich über den Zusammenhang gewundert und mich darüber in Kenntnis gesetzt. Thomas, es wäre super, wenn du die vollständige Mail inklusive Header hier mal als Kommentar posten könntest. Dann könnte ich nämlich die Verbraucherschützer informieren.