Dienstag, Januar 16, 2007

Sonstiges: Google Kalender

Seit ca. zwei Monaten führe ich inzwischen meinen Google-Kalender und ich weiß ehrlich gesagt jetzt schon nicht mehr, wie ich das früher ohne hinbekommen habe (naja, im Moment liegt ja auch besonders viel bei mir an, aber davon sei an dieser Stelle einmal abgesehen).
Die wichtigsten Vorteile gegenüber einem herkömmlichen Filofax sind meines Erachtens:

  • Zugriff von jedem Internet-PC aus, bald wahrscheinlich auch von jedem Handy. Man kann ihn also weder zu Hause liegen lassen noch verbummeln.

  • Erinnerung z.B. via SMS. Ich habe noch keinen Taschenkalender aus Papier gesehen, der das kann.

  • Kostenlos.

  • Interoperabel, d.h. Termine lassen sich im- und exportieren, ja sogar abonnieren.

  • Kalender vereinigen: Ich kann mir mehrere private oder öffentliche Kalender anlegen, z.B. für Arbeit, Freizeit und Geburtstage. Diese kann ich dann je nach Bedarf ein- und ausblenden. Außerdem kann ich in meinem Profil auch andere öffentliche Kalender hinterlegen, z.B. den Go-Turnier-Kalender des dgob, die gesetzlichen Feiertage in Bayern oder die hochschulöffentlichen Vorträge an meiner Universität. Das spart unnötige Redundanz und mein Kalender bleibt automatisch aktuell, sofern die anderen Kalender auch wirklich gepflegt werden.

  • Komfortables Eintragen von periodischen Terminen, z.B. jede Woche Montag und Mittwoch Schwimmtraining.

  • Gute Performanz, da nicht nach jedem Klick die ganze Seite neu geladen werden muss.


Zwei Dinge bietet der Google-Kalender allerdings leider nicht. Ich kann nicht so gut darin herumkritzeln und er sieht auch nicht so schön aus wie ein edel in Leder eingebundener herkömmlicher Taschenkalender.
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Samstag, Januar 13, 2007

Sonstiges: Netcologne kündigen - eine Odyssee

Auf Grund einer beruflichen Versetzung aus einem Netcologne-Vertrag rauszukommen ist keine einfache Sache. Was geschah:

  • Kündigung des Vertrages Anfang Dezember zum 01.03. auf Grund meiner Versetzung und Wohnungsaufgabe

  • Anruf einer netcologne-Mitarbeiterin, ich solle doch bitte eine Bescheinigung des Arbeitgebers faxen

  • Senden des Faxes

  • lange nichts

  • Ich versuche Kontakt aufzunehmen, hänge ewig in der Hotline, die Dame an der Hotline erklärt mir, dass sie mir die Nummer meiner Ansprechpartnerin nicht geben, ihr allerdings eine Nachricht zukommen lassen könne. Leider kein Rückruf.

  • Ich fordere über das Web einen Rückruf an, mache allerdings den Fehler bei Betreff Kündigung reinzuschreiben. Wieder kein Rückruf.

  • Ich gehe in den Laden, die Dame dort ist superfreundlich, kann allerdings auch nichts gegen die Zentrale ausrichten, die ihr telefonisch mitteilt, dass ich auf einmal eine Bestätigung vom Einwohnermeldeamt München brauche. Diese bekomme ich allerdings erst nach meinem Umzug, d.h. ich werde wegen zwei Tagen im März wahrscheinlich für den ganzen Monat zahlen dürfen.

  • Ich hoffe, dass wenigstens die Widerrufung meiner Einzugsermächtigung wirksam wird, irgendwann hört nämlich der Spaß auf.


Diese Geschichte ist Grund genug für mich, bei einer späteren Rückversetzung in den Kölner Raum Netcologne definitiv nicht wieder in Erwägung zu ziehen. Ich kann mir diese kurzsichtige Politik der Firma absolut nicht erklären, gerade in unserer schnelllebigen Zeit.
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